US-Experte: US-Taiwan-Beziehungen nach Wahl unverändert stark

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Taipei  – 5. Dezember  2018 –  Auch nach den politischen Verschiebungen in Taiwan nach den Kommunalwahlen werden zwischen Taiwan und den USA weiter starke Verbindungen bestehen, teilte ein US-Experte der Außenpolitik mit.

Es sei jedoch an China zu überlegen, ob es seine Haltung gegenüber Taiwan nach dem für China vorteilhaften Wahlverlauf anpasse, sagte David Brown, Professor an der John-Hopkins-Universität auf einem Seminar des Institutes für Taiwan-Amerika Studien (ITAS).

Er rechne mit einer vorsichtigen Annäherung Chinas an die von der chinafreundlicheren Partei Kuomintang (KMT) regierten Städte und Kreise unter den Bedingungen des „Ein-China-Prinzips“.

Die oppositionelle KMT gewann bei den Kommunalwahlen die Kontrolle über 15 der 22 Städte und Landkreise Taiwans.

Shannon Tiezzi, Chefherausgeberin des Magazins “The Diplomat” erwartet ebenfalls keine Ändernungen bei den Tawain-US-Beziehungen. Die Wahlniederlage könnte allerdings zu Anapssungen auf die Neue-Südwärtspolitik und die Ausrichtung auf die von den USA angestrebte Indo-Pazifik-Strategie führen.